Energieerzeugung im Werratal

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Kraftwerk Widdershausen

Das Wasserkraftwerk Widdershausen erzeugt jährlich rund 3,5 Millionen Kilowattstunden regenerativen Strom. Damit ist es heute das größte Laufkraftwerk der Elektrizitätsaktiengesellschaft Mitteldeutschland (EAM). Klappwehr und Kaplan-Turbinen sind auf modernstem Stand, doch die alte Fassade der „Centrale Widdershausen“ zeugt von einer längeren Geschichte.

Kraftwerk Lengers

Wehranlage, Turbinenhalle und Wärterhaus dieser Kraftwerksanlage sind bis heute weitgehend so erhalten, wie sie in den Jahren 1903/04 gebaut wurden. Die Turbinenhalle mit ihrer Jugendstilfassade ist als technisches Denkmal geschützt und an ihrer Eingangstür zeigen die schmiedeeisernen Beschläge, wie aufwändig damals Industrie-Zweckbauten gestaltet wurden.

Kraftwerk Harnrode

Von außen wirkt das 1908 erbaute Wasserkraftwerk Harnrode eher unspektakulär – ein schlichter, rechteckiger Bau mit einem flach gewölbten Dach. Was das Kraftwerk zu einer Perle der Industriekultur macht, liegt im Inneren des Turbinenhauses; es ist seine weitgehend im Original erhaltenen Innenausstattung mit deutlichen Jugendstilelementen.

Kraftwerk Philippsthal

Die Engstelle der Werra bei Philippsthal eignet sich hervorragend zur Nutzung der Wasserkraft  – das hatten schon die Mönche des dortigen Klosters Kreuzberg erkannt: Wohl schon Ende des 13. Jahrhunderts errichten sie hier eine Mühle. Jahrhunderte später wird diese vom Kaliwerk Hattorf erworben und abgerissen. Ein neu errichtetes Wasserkraftwerk soll das nahegelegenen Kaliwerk mit Strom versorgen.

Karte

Werra-Kalibergbau-Museum


Das Werra-Kalibergbau-Museum in Heringen (Werra) dokumentiert die Geschichte und Gegenwart des seit 100 Jahren wichtigsten deutschen Kaliabbaugebiets auf beiden Seiten der hessisch-thüringischen Landesgrenze an der mittleren Werra. Der Ende des 19. Jahrhunderts beginnende Kalibergbau prägt die Region maßgeblich bis auf den heutigen Tag und ist nach wie vor der mit weitem Abstand größte Arbeitgeber.